Bericht KiBe + JO Lager Susten
Samstag 7. August 2010 (Anreise)

Endlich startete das Kletterlager vom kletterplausch.ch: viele Teilnehmer waren deswegen so aufgeregt dass sie schon in der Früh wach waren. Eine lange Zugfahrt stand bevor, aber ehe wir uns versahen waren wir schon am Sustenpass angekommen.
Die Zimmereinteilung wurde gemacht und die Zimmer eingerichtet. Die Gruppe von Roger Schlumpf vergnügte sch derweil bereits mit einem ersten Einklettern und abseilen.
Alle froren ein wenig wenn der frische Wind durch ihr Haar wehte – doch wenn die Sonne schien war es zum Glück allen warm. „Am besten war das Abseilen weil es zu den besten Sachen überhaupt gehört!“ meinten die Jungs glücklich.
Das Abendessen war dann für alle ein Genuss! Ausser für Kevin – dem hat Miro das Essen nämlich versalzen!
Roger vergass an diesem Tag den Ämtliplan zu machen. Daher mussten Tymen, Miro, Kevin und Matti dran glauben! Sie hätten die gefährlichste Aufgabe des ganzen Lagers weil sie mit Michaela in einer Küche stehen mussten, scherzten sie. Bald war Schlafenszeit und alle hofften auf gesunden, fördernden Schlaf. Besonders Tymen hoffte, dass Matti in seinem Bett blieb, weil der auch in der Nacht ein kleines Fegnest ist. „Es war ein schöner Tag und hoffentlich wird es Morgen noch schöner“, hofft Tymen. (Tim B., Tymen, Severin)
Sonntag 8. August 2010
Um 7 Uhr wurden alle mit einem schrecklichen, lauten Gong unsanft geweckt. Niemand konnte bei diesem Lärm weiter im Bett liegen. Darum standen alle sofort auf und machten sich in 15 Minuten bereit für den Morgensport. Wir spielten verschiedene Fangis, wie Pärchen- und Kettenfangis. Zum Abschluss machten wir ein sehr spannendes Pferderennen. Zum Glück war es Sonntag, denn es gab zum Zmorge ausser Brot mit Butter und Konfitüre, noch Zopf und Nutella, was viele Kinder zum Strahlen brachte!
Nach diesem feinen Morgenessen wanderten wir in den verschiedenen Gruppen zu den verschiedenen Klettersektoren los. Die Gruppe von Thomas Ziegler (Mädchengruppe) hatte an diesem Tag das Abseilen im Auge. Weil es ab und zu regnete und der Fels nicht mehr trocken werden konnte war nämlich das Klettern leider nicht möglich. Wir kamen dann auch ganz durchnässt nach Hause. Aber das war kein Problem weil wir wurden aufgemuntert indem wir noch auf die Seilbahn durften die unsere Leiter für uns eingerichtet hatten. Leider wurden wir unerwartet von einem Naturschützer weggeschickt (Bergführer Bergschule „Bergfalken“). Wir hatten die Bewilligung durch die KWO zwar schon bekommen, waren aber trotzdem verunsichert. Wer sich an diesem Tag nicht genug warm angezogen hatte war selber Schuld! Denn wie jeder weiss, muss man in den Bergen immer genug und vor allem wetterfeste Kleider dabei haben!
Um halb sieben gab es zum Nachtessen ein Viergang-Menü. Danach mussten alle die ihnen zugeteilten Ämtchen erledigen. Diejenigen, die ihre Ämtchen schon erledigt hatten kamen in den Genuss, draussen die Slackline auszuprobieren. Nun haben wir endlich den Tagesbericht beendet und können auf weiteres zusammen Spiele machen und gespannt auf weitere Tage miteinander warten! (Tatjana, Raphaela, Joy, Andrin)
Montag 9. August 2010
Am Morgen um 7 Uhr wurden wir schon wieder unsanft und ohrenbetäubend von den Hilfsleiterinnen Angela und Laura geweckt. Mit einer Pfanne und Kelle bewaffnet schmerzten sie uns in den Ohren und diejenigen die sich nicht bewegten wurden noch einmal separat durchgeschüttelt. Beim Morgensport mussten wir 10er-Springen absolvieren, danach liefen wir verschiedene lustige Stafetten. Nachdem wir in den Aufenthaltsraum gerannt waren weil uns befohlen wurde einen kleinen Sprint einzulegen gab es endlich Frühstück.
Danach packten wir im Eiltempo unsere Rucksäcke und marschierten in Gruppen zu den Kletterfelsen los. Als erstes stieg Adonis von Kilians Gruppe mutig in eine Mehrseillänge ein und Simon stieg ihm nach. Nachher kam Joel, hinter ihm kletterte Malik, als letztes kamen Noah, Jonas und Kilian. Als wir mit Geduld und Ausdauer angekommen waren freuten sich alle aufs Abseilen um wieder beim Einstieg anzukommen. Sicher unten angekommen assen wir den Lunch, den wir am Morgen von der Küche spendiert bekommen hatten. Nach dieser kurzen Pause stiegen wir alle noch in eine zweite, etwas schwierigere Route ein. Da für Joel die Route zu schwer war und er sich schon nach fünf Metern an einem Stand anmachte, haben wir einen Teil der Route wiederholt. Im Anschluss an das Klettern sprang Malik in den Gletschersee. Kein Wunder hatten alle einen Bärenhunger als sie in der Hütte ankamen: nach so einem wundervollen, aber anstrengenden Tag! Darum gab es direkt Abendessen. Es gab Tomatensuppe, Salat und Spätzli mit Würste. Gemeinsam gingen wir noch ein Gruppenfoto machen, bei dem alle dasselbe T-Shirt anhatten, welches wir bei der Hinreise von Roger bekommen hatten. Bis alle in der richtigen Position waren, dauerte es ein Weilchen, aber es ist ein schönes Gruppenfoto entstanden! (Adonis, Joel, Malik, Jonas G., Alain)
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Dienstag 10. August 2010
Morgens um 7 Uhr weckte uns Alain etwas sanfter als die anderen Leiter und alle Teilnehmer freuten sich darüber. Beim Morgensport gab es das Motto „Denksport ist auch ein Sport“. Als alle genug gedacht hatten, frühstückten wir gemeinsam und brachen dann in Gruppen zu den Felsen auf. Beats Gruppe ging sogar ohne Morgensport auf den Pfrindler und erlebte dort viel. Ursulas Gruppe hatte mehr gewartet als geklettert, aber trotzdem war es interessant, diese Mehrseillänge zu klettern, meint Nicolas. Rogers Gruppe fuhr in den Sektor Hell, dort lernten sie gehen am kurzen Seil, etc. Danach seilten sie etwa 50 Meter vom Wasserfall ab und alle wurden plitschnass, ob sie wollten oder nicht. Alle ausser Beats Gruppe kamen zum Nachtessen. Nach dem leckeren Essen stellten wir alle unsere Steigeisen ein für die geplante Tour am nächsten Morgen. Um 22 Uhr mussten wir alle ins Bett was einige Teilnehmer nicht unbedingt lustig fanden. (Lena, Jasmin, Nicolas, Stephan)
Mittwoch 11. August 2010
Beats Gruppe stand schon um 5 Uhr Morgens auf. Sie assen 1kg Brot und marschierten nach dem Frühstück zügig los zum Fünffingerstock der auf 3200 Höhenmetern liegt. Zum Vergleich: der Sustenpass liegt auf ca. 2200 Meter über Meer. Sie mussten keinen Morgensport machen, damit sie Frühzeitig abmarschieren konnten. Tim landete während der Tour schon um 7 Uhr versehentlich in einem Bach, was bedeutete, dass er nass wurde!
Alle anderen Gruppen mussten etwa 1h zum Steingletscher wandern. Nur die Gruppe von alain ging auf dem Gestein klettern. Thomas, Ursula und Kilian richteten einen auf dem Gletschereis einen Parcours ein. Während dem einige sich mutig dem Parcours stellten, hackten andere auf dem Eis herum, lernten Eisschrauben setzen sowie richtig auf dem Eis gehen und Anseilen, etc. Jan gefiel es am meisten über die Eisspalten zu springen, so was hat er noch nie erlebt. Shannen, Sessia und Cyril gefiel der vorbereitete Parcours am besten, Tiffany gefiel alles, das ganze Paket. Während die einen den Lunch verschlangen und eine Gruppe noch auf dem Eis war, ging ein Steinschlag nieder. Es hörte sich an wie 20 Düsenjets! Das Grollen übertönte alles! Zum Glück aber auf der anderen Gletscherseite! Es war ein atemberaubendes Spektakel. Einigen Kindern die auf noch mitten auf dem Eis waren, rutschte das Herz ehrlich gesagt schon ein bisschen in die Hosen, doch Roger beruhigte sie. Er wusste das dieser Steinschlag nicht bis zu ihnen gelangen konnte. Als es Zeit war aufzubrechen, packten alle ihre Siebensachen. Weil viele vor lauter Müdigkeit nicht mehr so flink waren spazierten wir gemütlich nach Hause. Zur Belohnung gab es das beste Nachtessen dieser Woche, da waren wir Tagesberichtschreiber und Dichter einig, alle waren begeistert: Älplermakaronen! (Shannen, Tiffany, Sessia, Cyril, Kevin)
Donnerstag, 12. August 2010
Glücklich standen wir auf, da wir eine Stunde länger schlafen konnten. Einige konnten schon früh am Morgen nicht mehr schlafen und waren aufgeregt weil die Eltern zu Besuch kamen. Der Morgensport mit dem Hund war toll: ein frecher Hund klaute uns den Frisbee und Roger holte ihn wieder zurück. Es war ein amüsantes Schauspiel. Danach gab es ein leckeres Frühstück. Da es nach dem Morgenessen unerwartet zu regnen begann und wir auf einige Eltern warten mussten, blieben wir bis zum Mittag in der Hütte. Es wurden Spiele gespielt, geschwatzt und Musik gehört - einige gingen auch an die frische Luft. Es gab den Lunch in der Hütte, da es draussen immer noch kalt und regnerisch war. Wir assen Brotscheiben, Servelat und Müsliriegel. Zum Glück hatte Miro seinen Gasgrill und Kocher dabei: einige der Grösseren zogen sich warm an, machten es sich vor der Hütte bequem und brieten den Servelat, kochten Suppe und Tee. Nach dem Lunch hat Roger eine Rede für die eingetroffenen Eltern gehalten. Er stellte die Leiter vor und für die gute Küche gab es einen Applaus! Nach der Einführung sind wir über die Seilbahn geglitten und alle Eltern schauten gespannt zu. Danach kletterten wir trotz der Nässe ein bisschen um den Eltern stolz das Gelernte zu präsentieren. Nach dem Klettern hat Leon mit seiner Mutter, Vater, Oma und Opa Uno gespielt und auch die anderen spielten Karten und Mühle etc. Als Leons Verwandte wieder weg waren, hatte er sofort Heimweh aber wahrscheinlich ging es nicht nur ihm so. Trotzdem freute er sich auf die nächsten zwei gemeinsamen Klettertage die ihm bevorstanden. Im Allgemeinen war das Abendessen sehr gut angekommen und wurde genossen! Nun freute sich Leon auf den täglichen Abendkiosk.
(Leon, Noel, Néle)
Freitag, 13. August 2010
Wieder einmal durften wir später aufstehen, da das Wetter nicht mitspielen wollte. Einige freuten sicht darüber während andere trotzdem schon sehr früh aktiv waren. Wie jeden Tag gab es zuerst den täglichen Morgensport und danach das Frühstück. Nach dem Essen teilten wir uns in 3 Gruppen ein: Wandern, Abseilen beim Wasserfall und Klettern in der Kletterhalle Meiringen.
Beim Wandern gingen wir zu einem kleinen See. Es war sehr neblig und kalt, aber trotzdem wurde es genossen! Auf Befehl von Roger, gestalteten wir einen Schriftzug aus Steinen in den Schnee, mit der Aufschrift, kletterplausch.ch. Nele musste das Logo des Vereines nachstellen, somit enstanden einige tolle Fotos. Da allen wegen einer kurzen Schneeballschlacht kalt wurde und Nele fast im Schnee liegend eingefroren ist, gingen alle in die warme Hütte zurück.
Diejenigen, die abseilen wollten, marschierten in 30 Minuten zum Wasserfall hinauf, der oberhalb der Hütte liegt. Mit Gasgrill und Campingstühlen ausgerüstet, kochten wir uns am Mittag eine heisse Steinpilzsuppe um uns warm zu halten. Das Wasser kochten wir vom Gletscherwasser ab. Durchnässt auf die Knochen kamen alle unten am Wasserfall an. „Doch das Abseilen lohnt sich“, meinte Adonis.
Einige, die noch nie in einer Kletterhalle zu Besuch waren, durften heute in Meiringen die ersten Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Alle mussten eine Eintrittsprüfung für die Trainingsgruppe machen und alle bestanden diese mit Bravur. Ohne Ausnahmen waren alle so begeistert, dass sie erst später als vorgesehen wieder in der Hütte ankamen.
Als besonderer Abschluss schauten alle, ausser denjenigen, welche heute in die Kletterhalle gingen, einen Film auf Leinwand an, die Simon einrichtete. Dabei wurden wir verwöhnt mit Keksen und feinen Früchtetörtchen. Wie jedes Jahr gab es am letzten Abend zum Essen Grillade und verschiedene Salate, was uns alle freute! (Michelle, Luca, Noah)
Samstag, 14. August 2010
Der letzte Morgen stand an, was ziemlich viele nicht unbedingt erfreute. Noch eine Woche mit so tollen Leuten wäre toll gewesen! Um 8 Uhr standen alle auf und das Chaos ging los! Bis zum Morgenessen mussten alle mussten gepackt haben. Als doch alle mehr oder weniger ihre Sachen zusammengepackt und das Gepäck hinunter geschleppt hatten, genossen wir das letzte gemeinsame Essen. Gleich danach ging es weiter: die Hilfsleiterinnen Laura und Angela nahmen die Verantwortung für die Schläge auf und wählten 8 Teilnehmer aus, mit denen sie die gesamten Schlafzimmer und Gänge putzten.
Die grösseren Teilnehmer durften den Essensraum feucht aufnehmen und fegen. Der Rest durfte nicht mehr ins Haus, um keinen Schmutz mehr reinzubringen. Darum vergnügten sie sich noch eine Weile an der frischen Luft. Als unser Postauto angekommen war, verluden wir mit viel Power das Gepäck und stiegen dann selbst ein und machten es uns gemütlich. Auf der Heimfahrt wirkten viele müde, aber alle glücklich. Ein Zwischenhalt in Meiringen zog alle in den Migros, kein Wunder: wir hatten Hunger! Auf dem Spielplatz schaukelten einige, kletterten auf Bäume, assen Lunch und schwatzten miteinander. Schlussendlich kamen wir im Hauptbahnhof Zürich an, wo uns schon die ersten Eltern strahlend entgegen liefen, gespannt ihr Kind wieder zu sehen. Einige hatten keine Lust mehr, lange auf ihre Eltern zu warten, aber mit viel Geduld waren bald alle wieder in Händen der Familie. Nun wurde sich verabschiedet, bei einigen fast mit Tränen! Ab jetzt gehen wir getrennte Wege, einige sehen sich im nächsten Training wieder, andere vielleicht erst nächstes Lager, aber alle freuen sich auf ein Wiedersehen! (Laura)
Bericht FaBe (Familienbergsteiger – Lager)
Montag 2. August 2010
Die teilnehmenden Familien des FaBe trafen wie abgemacht zwischen 09.30 und 11.00 Uhr direkt auf dem Susten in der Unterkunft Ochsen beim Steingletscher ein. Noch vollgepackt mit Koffern und viel Material bekamen alle Teilnehmer gleich nach der Ankunft von Ursula ihr persönliches T-Shirt mit dem diesjährigen Druck des Vereins kletterplausch.ch. Im Anschluss wurde das Klettermaterial von Roger verteilt während Simon vom Leiterteam das Inventar im Laptop eintrug so dass alles seine Ordnung hatte.
Endlich zeigte Ursula den Familien ihre Zimmer, wo diese sofort ihr Material auszupacken begannen – jedoch nur, um gleich darauf den Tagesrucksack zu packen...
... denn Roger wollte möglichst rasch zum nahegelegenen Klettergebiet losmarschieren, um das trockene Wetter noch zu nutzen. Es zogen nämlich bereits einige bedrohliche Gewitterwolken am Himmel auf die viel Regen bringen konnten.
Auf dem Weg zum Fels erteilte Roger den Leitern noch rasch die letzten Infos und besprach mit ihnen, was genau alles eingerichtet werden musste um so schnell wie möglich für das Klettern bereit zu sein. In der Unterkunft kam unterdessen mit etwa einer Stunde Verspätung die letzte Familie an. Auch sie machten sich umgehend auf den Weg zum Klettergebiet. Kaum angekommen fing es allerdings an zu regnen und der Fels wurde rasch sehr nass und rutschig. Auf Rogers Kommando wurde deshalb alles abgebrochen und alle gingen zurück zur Unterkunft.
In der Hütte angekommen wurden zuerst alle nassen Kleider aufgehängt – natürlich in der Küche. Michaela hatte so richtig Freude daran, zwischen all den nassen Kleidern die über Ihrer Kochstelle hingen, zu kochen. Dann wurden die Leiter (Simon, Arion, Adonis, Ursula, Kilian, Daniel und die Köchin Michaela) vorgestellt.
Es hörte nach so zwei Stunden einmal auf zu regnen, so dass einige Leiter die Seilbahn aufstellen konnten. Die Seilbahn ist ca. 40 Meter lang und recht rasant. Anschliessend wurde die Konstruktion von Roger begutachtet. Nachdem einiges nachgestellt oder unterlegt worden war durften die ersten hinunterfahren. Leider fing es schon bald wieder stark zu regnen an und alle die draussen waren wurden bis auf die Knochen nass.
Pünktlich um 18.30 Uhr gab es ein feines Essen (Curry-Gschnetzeltes, Salat und Suppe, sowie etwas Später einen Dessert). Der Tag ging ziemlich verregnet zu Ende, um 22.00 Uhr schickte Roger die Familien ins Bett.
Dienstag 3. August 2010
Da es unaufhörlich regnete wurden die Familien nicht geweckt und einige haben bis 10 Uhr ausgeschlafen. Nach dem Morgenessen informierte Roger, dass an diesem Tag Klettern in der Halle Meiringen auf dem Schlechtwetterprogramm stand. Nach dem Abwasch wurden die Familien und Teilnehmer auf die Autos verteilt und los ging die Fahrt Richtung Meiringen.
Der Eintritt wurde bezahlt und los ging es mit dem Klettern! Kilian, Arion und Simon richteten sofort einige TopRope Routen für die Teilnehmer ein, die noch nicht im Vorsteigen können. Die eine Gruppe wurde von Ursula die andere von Roger ins Klettern eingeführt.
Es wurde geklettert und gebouldert. Auch Roger, Kilian und Ursula kamen noch zum Klettern –einige Routen hatten es ziemlich in sich und waren recht schwer. Nach rund 4 Stunden klettern hatten auch die angefressensten Kletterer genug und die Gruppe machte sich wieder auf den Weg Richtung Susten zur Unterkunft.
Noch vor dem Nachtessen wurde die Seilbahn wieder richtig gespannt um nach dem Nachtessen von den Teilnehmern des FaBe genutzt werden zu können. Zwischen Suppe und Salat erläuterte Roger den Tagesablauf des nächsten Tages. Gemäss Rogers iPhone sei der Mittwoch der schönste Tag der Woche. Deshalb gehe es auf den Gletscher und am Nachmittag an die Kletterfelsen direkt neben dem Gletscher.
Nach dem Nachtessen wurden sofort die Steigeisen auf die Schuhe der Teilnehmer angepasst und dann ging es los mit Seilbahnfahrten: Eine grosse Schlagen bildete sich beim Startplatz der Seilbahn wo die Teilnehmer angeseilt wurden. Oben wurden die Teilnehmer von Simon überwacht und gebremst – unten von Adonis in Empfang genommen. Es wurden einige Fotos gemacht und sogar ein Film gedreht.
Um 21.30 Uhr wurde die Seilbahn wieder entspannt und alle gingen noch ein Dessert essen. Gleich anschliessend ging es ins Bett, denn am nächsten Tag war um 7 Uhr Tagwache angesagt um rechtzeitig für den Gletscher abmarschbereit zu sein.
Mittwoch 4. August 2010
Der Mittwoch wurde tatsächlich zum Sonnentag der Woche. Um 7.10 Uhr wurden die Teilnehmer – fast pünktlich – geweckt. Ursula war die Tagesverantwortliche.
Der Tag startete für alle mit 30 interessanten Minuten Morgensport. Zuerst gab es ein Spiel: alle standen in einem Kreis und ein Ball wurde in der Mitte von einem Teilnehmer hinaufgeworfen. Dann rief der Teilnehmer den Namen eines anderen Gruppemitglieds. Dieses musste in die Mitte springen und den Ball fangen. Wer den Ball nicht fangen konnte musste eine Runde um den Kreis herum rennen.
Das zweite Spiel war so eine Art Kettenfangis wo sich immer zwei Fänger an den Händen halten mussten und weitere Personen fangen zu können. Die Spiele waren ziemlich cool – und das Wetter wurde immer schöner. Am Morgen war es allerdings noch recht kalt.
Während dem Morgenessen berichtete Roger über das weitere Vorgehen und was alles mitgenommen werden musste. Eine vollständige Ausrüstung war für den Besuch des Gletschers zwingend vorausgesetzt. Dann wurde der Lunch gefasst und alle versammelten sich draussen vor der Unterkunft wo Kilian nochmals eine Materialkontrolle durchführte: er zeigte nochmals jedes Ausrüstungsstück das mitgenommen werden musste.
Um 09.10 Uhr ging die Reise los Richtung Gletscher.
Auf dem letzen grossen Parkplatz angekommen entdeckten wir eine Sperre: die Barriere war zu, die sich daran befindende Tafel jedoch zugedeckt. Roger irritierte dies und auch die Tatsache dass man weiter hinten eine Schiesstafel sehen konnte. Um auf Nummer sicher zu gehen und die Gruppe nicht durch ein verbotenes Feld zu führen gingen Daniel und Andy zur Schiessfahne. Dort war jedoch nichts und niemand zu sehen.
So entschlossen die Leiter von der Strasse aus nochmals 30 Minuten zu Fuss zum Gletscher zu gehen. Fast alle waren mit dem Fussmarsch ohne Pausen ziemlich am Anschlag.
Auf dem Gletscher angekommen wurden allen die Steigeisen montiert. Kilian und Roger arbeiteten auf Hochtouren um allen Teilnehmern die Steigeisen anzuziehen. Es gab 3 Gruppen: Ursula, Kilian und Roger führten jeweils eine an.
Alle Gruppen bekamen noch die letzen Hinweise worauf geachtet werden muss und dann ging es los mit Laufen. Zuerst eine Traverse, dann eine leichte Steigung und ein leichtes Gefäll – die Leiter erklärten den Gruppen vor jeder neuen Herausforderung gehen die Eigenheiten und worauf geachtet werden musste um nicht in eine Gletscherspalte zu fallen oder sich den Fuss zu vertrampen…
Es wurden Eisschrauben gesetzt und noch viele andere Dinge ausprobiert die sich im Eis machen lassen. Auch ein kleines Stück Eisklettern wurde gemacht.
Die Gruppen von Kilian und Roger Gruppe liefen viel auf dem Gletscher herum während Ursulas Gruppe mehr mit Eisschrauben und Sanduhren arbeitete. Roger band nach einer Stunde seine Gruppe an die von Kilian und diese gingen wieder zurück zu den Rucksäcken um den Lunch zu essen. Roger blieb auf dem Gletscher um mit der Gruppe von Ursula noch einige Runden auf dem Gletscher zu machen, damit auch diese Gruppe einmal steil abwärts oder aufwärts laufen konnten, seitwärts laufen und in eine sehr tiefe Gletscherspalte sehen konnten. Anschliessend gingen auch sie zurück zu den Rucksäcken.
Der Gletscher war für alle ein sehr eindrucksvolles Erlebnis und ziemlich geschafft kamen alle bei den Rucksäcken an.
Roger und Kilian meinten der Tag sei noch lange nicht vorbei. Darum wurden die Rucksäcke gepackt und nach nur 30 Minuten ging es weiter Richtung Klettergebiet. Unterwegs rief Roger Michaela an und bat Sie mit seinem Auto die Rollen für eine Stahlseilbahn zum Klettergebiet zu bringen – diese wurden leider am Morgen vergessen.
Wir gingen also zum Klettergebiet - wo vor vielen Jahren einmal der Steingletscher war - an die neuen Kletterrouten. Sie waren nicht schwer aber ziemlich cool: alle kletterten, seilten ab, stiegen im Vorstieg und TopRope hinauf bis sie nicht mehr konnten. Philipp wurde rund 15 mal am Stand oben gesehen - ein Rekord der niemand schlug. Einigen Teilnehmern war das Wetter zu kalt und sie gingen schon früher in die Hütte zurück. als der Wind zwei Stunden später immer kälter wurde entschloss sich auch das Leiterteam für die Rückkehr zur Hütte.
Allerdings hatten die Leiter noch ein Highlight eingeplant: plötzlich verliessen wir die Strasse und standen an einem grossen Stein – vor uns der Fluss. Zwischen den beiden Ufern war nur ein Drahtseil über den Fluss gespannt und jeder musste einzeln mit der Seilbahn über den Fluss fahren. Das hat allen sehr grossen Spass gemacht!
Dann wurde alles zusammengepackt und wir machten uns auf den Heimweg zur Hütte. Das Nachtessen wurde extra für uns etwas später serviert damit alle mitessen konnten.
Es war ein super gelungener Tag und alle waren glücklich und stolz auf ihre Leistung - aber auch ziemlich kaputt.
Donnerstag 5. August 2010
Niemand weckte uns und so konnten alle ausschlafen, was nach dem anstrengenden Vortag auch verdient war. Leider war das Wetter wieder nicht auf unsere Seite und es regnete ununterbrochen. Nach dem Morgenessen gab uns Roger bekannt, was wir am heutigen Tag unternehmen könnten: die eine Option war nochmals die Kletterhalle Meiringen, die zweite Variante war die Aareschlucht.
Da beide Varianten Zuspruch fanden entschieden wir uns dafür, zuerst in der Halle zu klettern und dann zusammen zur Aareschlucht zu fahren. Simon blieb in der Hütte und richtete unterdessen ein Kino für uns ein. Nach dem Besuch der Aareschlucht fuhren wir wieder zur Hütte zurück und nach dem Essen schauten wir den Film Bruce Allmächtig, ein Spass für die Kids und die Erwachsenen.
Anschliessend gingen die ersten ins Bett. Andere hörten sich noch „Der kleine Niels“ an und gegen 1 Uhr morgens gingen auch die letzten ins Bett.
Freitag 6. August 2010
Auch am letzten Tag regnete es… Darum wurden wir nicht geweckt und durften ausschlafen.
Aus Sicherheitsgründen durfte darum nicht geklettert werden. So wurde abseilen neben einem Wasserfall geübt und man konnte mit der Seilbahn fahren. Beides wurde rege genutzt und machte grossen Spass.
Bald wurde dann alles abgebrochen und das ausgeliehene Material zurückgegeben. Es war ein sehr nasses Lager mit wenig Sonne – das aber grossen Spass gemacht hat.
Klettersteig Braunwald
Sonntag 18. Juli 2010

Am Sonntagmorgen sind Lena, Lukas, Yanick und ich spontan um 10 Uhr in Hinwil gestartet. Während der Fahrt haben wir uns spontan für den Klettersteig bei Braunwald entschieden, da der nicht so weit weg ist und ich ihn schon kannte.
Auf dem Weg durchs Glarnerland sahen wir immer wieder kritisch zu den Bergen hoch, denn da hingen grosse schwere Wolken und diskutierten was wir machen sollten. Der Parkplatz in Linthal war voll, was wir als gutes Zeihen werteten. So lösten wir unsere Billette bis Gumen und zurück. Leider lohnte sich der Blick vom Gumen zum Grat nicht da der in dichtem Nebel steckte. Dennoch brachte der Mann von der Materialvermietung (wir brauchten noch zwei Klettersteigsets) meinte das sei nicht weiter tragisch, der Nebel komme und gehe im minutentakt und gegen Abend sollte das Wetter besser werden.
So machten wir uns an den Aufstieg und erreichten nach gut 20 Minuten den Einstieg zum Klettersteig. Nun hiess es Helm auf und Kletterausrüstung anziehen. Dann ging es senkrecht durch die Felswand nach oben - gut abgesichert mit Stahlseil und einigen extra in den Fels geschlagenen Eisentritten. Der Nebel kam und ging tatsächlich im minutentakt: im einen Augenblick sah man ganz ins Tahl und einen Augenblick später nur gut 10 Meter weit. Das Wetter war sehr eindrücklich und dank unserer Windjacken hatten wir angenehm warm.
Die erste Etappe hatten wir nach einer knappen Stunde geschafft. Nach einer kurzen Pause mit etwas zu essen und zu trinken gings weiter mit der zweiten. Dort kamen wir über eine grosse Ebene mit einer igluartigen Schutzhütte die mit einigen Blitzableitern gut geschützt ist. Unten bei der Hängebrücke machten wir rasch ein Gruppenfoto – leider im dichten Nebel. Da wir für die dritte Etappe schon zu geschafft waren entschieden wir uns für den steilen Abstieg.
Zum Abschluss mussten wir eine Strickleiter hinunterklettern – dann hatten wir es geschafft. Kurz vor Sechs hatten wir den Sessellift erreicht und machten uns auf den Heimweg.
kletterplausch.ch
Schluchbötle; Samstag 17. Juli 2010

Gegen 10 Uhr traf ich mich mit James und Lukas in Seebach beim Materialraum um die Boote einzuladen und uns zu beraten. Das Wetter war um diese Uhrzeit zwar ganz in Ordnung, der Wetterbericht liess aber für den Tagesverlauf nichts Gutes erahnen.

Um 11 Uhr sind beim Bahnhof Oerlikon Lena, Annina, Remo, Martin und Nadine vom zu uns gestossen. Bald war klar, dass wir den ca. 20 Kilomenter langen Ausflug auf der Thur von Uesslingen nach Andelfingen wagen wollten.
Wir fuhren mit zwei Autos los nach Andelfingen und von dort mit einem Auto weiter bis Uesslingen. Die beiden Boote waren rasch aufgepumpt und startbereit. Nachdem sich alle mit Schwimmweste und Sonnencreme ausgerüstet hatten ging es los.

Das Wasser war erstaunlich warm und die Luft war ganz ok. Erst führte uns der Weg durch ein längeres gerades Stück, wo wir das Paddeln üben konnten. Danach ging es durch zahlreiche Windungen und Kurven sowie ein paar wenige kleine flache Stufen. So richtig Tempo entstand leider nicht, denn es hatte etwas wenig Wasser. Hie und da zog sich er Himmel bedrohlich zu, zum Glück sind aber nur einmal ein paar Regentropfen gefallen. Einige liessen es sich nicht nehmen und badeten hie und da. Ausserdem haben wir unterwegs noch etwas gegessen und kleinere „Seeschlachten“ zwischen den beiden Booten geführt. Ab und zu wurden wir von Kanufahrern überholt.

Lediglich der ziemlich kalte Wind der immer mehr aufkam war recht mühsam. Gegen Schluss – nach der Brücke in Andelfingen – zog sich die Reise bis zu unserer Auswasserungsstelle fast unendlich hin. Allen war kalt und wir konnten das Ziel fast nicht mehr erwarten. Leider konnte auch das gemeldete Gewitter nicht mehr warten und überraschte uns auf dem letzten Kilometer. Zum Glück verging es genau so schnell wieder wie es aufgezogen war – allerdings erst, nachdem wir alle komplett durchnässt waren.
Glücklicherweise haben wir gleich neben unserem Auto eine kleine Waldhütte entdeckt. Als wir alle wieder trocken im Auto waren wärmten wir uns noch bei einer heissen Schoggi auf bevor wir nach Hause fuhren. Das Gruppenfoto ging leider im Gewitter vergessen – so holten wir das beim Bahnhof Schwerzenbach ohne Martin und Nadine nach.
Kurz nach halb 10 waren alle Boote wieder an ihrem Platz und auch James, Lukas und ich machten uns auf den Heimweg. Auch wenn es hätte wärmer sein dürfen: es war ein toller Tag!
kletterplausch.ch
Mattstock Bärenfall Sonntag 4. Juli 2010
Optimistischer als die Wetterberatung haben wir den einstündigen Aufstieg zum Bärenfall doch gewagt. Und tatsächlich hat durch ein speziell für Kletterplausch gebohrtes Loch in den Wolken den ganzen Tag die Sonne durchgeschimmert.

Mit nur 3 Kindern und 5 Erwachsenen waren wir eine sehr kleine Gruppe. Zuerst sind wir auf zwei Routen von je 7 kurzen Seillängen hochgeklettert, dann drei lange Seillängen abseilend wieder nach unten gelangt.

Dank einer speziell an Kinder angepassten Routenabsicherung konnten alle vorsteigen. Das gestaltete sich trotz des eher niedrigen Schwierigkeitsgrads von nur 4c, zweimal kurz 5a, nicht immer ganz einfach. Oft mussten fein- bis nullgriffige Stellen überwunden werden oder es hatte zwar viele Grife – doch welcher ist der Richtige? Natur pur halt und nicht die Halle. Aber gerade das hat uns besonders viel Spass gemacht.

Die Aussicht untwerwegs in der Kletterroute war trotz Wolken gradios und überall in der Route wuchsen Blumen. Nach dem tollen Klettererlebnis sind wir am Abend müde und zufrieden wieder nach Hause gereist.

Danke an alle, die mitgekommen sind und besonders an die Leiter für die gute Betreuung. Und an alle die nicht mitgekommen sind: Ihr habt ein spannendes, schönes Erlebnis verpasst.
Euer Klettterplausch.ch
Sonntag 27. Juni 2010; Seilpark Atzmännig
Kletterplausch.ch wollte zuerst den Klettersteig in Kandersteg besteigen.
Roger entschloss sich kurzfristig um und organisierte ein Besuch auf dem Seilpark Atzmännig der gerade neueröffnung Feierte.
Der Seilpark ist super eingerichtet, mit div. Schwierigkeitsgrade und hat auch Kinderrundgänge Speziell für Kids von 4 – 8 Jahren.
Es waren von kletterplausch rund 20 Teilnehmer die alles gaben um in den 3 Stunden so viele Parcours wie möglich zu durchqueren.
Die Gruppe verteilten sich auf die verschiedenen Schwierigkeitsgraden, obwohl alle auf einem anderen Baum waren sahen sich die Teilnehmer immer wieder auf einem Nebenstehenden Baum wieder vorbeiflizen, hinauf oder hinunter klettern.
Es gab eine feine Wurst offeriert vom Atzmännig.
Da neueröffnung war, hatte es doch recht viele Leute, dennoch mussten wir nicht lange warten und fast überall ging es zügig voran.
Ein spass für Jung und Alt, der sich gelohnt hat für alle die Teilgenommen haben.
Allen Teinehmer vielen dank und bis zum nächsten spannenden Trip
Kletterplausch.ch
Sonntag, 20. Juni 2010 Body Flying
Am Sonntag trafen sich einige Mitglieder von kletterplausch.ch um 12 Uhr am Bahnhof Uster. Für einmal nicht um zu klettern sondern um etwas ganz besonderes zu machen.
Jeannette Honegger und Roger Schlumpf nahmen die Teilnehmer in Empfang und verteilten diese auf die Fahrzeuge. Dann ging es los Richtung Rümlang.
Bereits in der Garage hörte man ein sehr lautes und komisches Geräusch. Einige Gwundernasen mussten das genauer anschauen und sahen einen unglaublichen Windkanal mit riesen Motor und einem faszinierenden Sog. Wir probierten Body Flying!
Zuerst kamen wir in einen Raum wo uns ein Film gezeigt wurde und uns ein Body Flying Instruktor auf das kommende Programm vorbereitete. Als erstes mussten alle auf eine Bank liegen und Halteübungen machen. Dann musste man sich aus rund 1 Meter Höhe auf eine dicke Matte fallen lassen um das Aussteigen aus dem Windkanal zu üben.
Nach bestandenen Übungen ging es ziemlich schnell: in Fünfergruppen rüsteten sich die Teilnehmer mit Helm, Brille, Anzug und Handschuhen aus. Ausserdem bekam jeder Ohrpfropfen um den lauten Lärm des Windkanals zu dämmen.
Der Instruktor stand direkt über dem Windkanal und nahm einen nach dem anderen zu sich. Die Teilnehmer liefen bis ans Ende der Matte, hielten den Kopf hoch und liessen sich wie vorher geübt in dieser Position in den Windkanal fallen. Schon flog man über dem Gitter und sah über sich den Generator mit riesigem Motor und einem Propeller der sich rund 1000 Mal pro Minute dreht um die Luftgeschwindigkeit von 150 bis 200 KM/h zu erreichen.
Der Instruktor hielt immer einen Teilnehmer fest und flog so mit ihm durch die Lüfte, drückte uns wieder runter und stieg wieder hoch. Manchmal warf er uns auf die Matte und gab uns via Zeichen unsere Fehler bekannt bevor es nochmals über den Windkanal ging.
Alle Teilnehmer kamen zweimal an die Reihen und hatten insgesamt eine Flugzeit von ca. 3 Minuten. Es war ein riesen Spass, der sich absolut gelohnt hat. Dank kletterplausch.ch konnten wir das Body Flying zu einem super Preis erleben, den alle gerne für diesen einmaligen und unvergesslichen Event einsetzten.
Das Fliegen gab Hunger und so gingen einige noch in den Burger King während der Rest sich bereits auf den Heimweg machte: mit einem Erinnerungsfoto und einer DVD vom Flug im Gepäck.
Ein grosser Dank gilt dem Event Club von kletterplausch.ch und der organisatorin Jeannette. Für Sie war es leider der letzte Event für den Verein – wir danken ihr von Herzen.
Sportliche Grüsse
Kletterplausch.ch
Kletterwettkampf BäreCup im Magnet Bern (Samstag, 5. Juni 2010)
Am Samstag, 5. Juni 2010 starteten Athleten und Athletinnen von Kletterplausch.ch am Bärecup - einem Sportkletterwettkampf in der Kletterhalle in Bern. Für viele Teilnehmer war es das erste Mal, dass sie vor Publikum und um Punkte kletterten, das hatte zur Folge dass einige ziemlich nervös waren.
Um 07.30 Uhr trafen sich alle Kletterer und die Fahrer in Uster und kurz darauf ging die Fahrt nach Bern los. Pünktlich um 9.30 Uhr durfte die Gruppe dann starten.
Zuvor gab Trainer Roger Schlumpf den Athleten noch einige kleine Hinweise wie ein solcher Wettkampf abläuft und verteilte die Startblätter. Dann ging es los mit dem Studieren der Routen.
Kurze Zeit später waren an der Kletterwand nur noch blaue und orange T-Shirts zu sehen! Route um Route kämpften sich die Teilnehmer hoch. Jeder kämpfte bis es nicht mehr ging, die Schwerkraft gewann und er aus der Route fiel.
Alle Athleten und Athletinnen haben super gekämpft. Am Ende wurden die Teilnehmer von Kletterplausch.ch mit den Rängen 5 bis 12 belohnt. Einige haben einen Podestplatz nur um wenige Punkte verpasst.
Es hat viel Spass gemacht so motivierte Athleten und Athletinnen an einen Wettkampf zu begleiten und zu sehen, wie alle ihr Bestes geben, so Roger Schlumpf, Trainer der Gruppe.
Sportliche Grüsse
Kletterplausch.ch
Samstag 22. Mai
Um 07.01 Uhr in der Früh fuhr unser Zug von Zürich HB in Richtung Tessin. 15 Minuten vor Abfahrt des Zuges nahm uns Roger am HB in Empfang – um sicherzustellen dass alle in den richtigen Zug steigen.
Stephan strich die Namen der bereits anwesenden Teilnehmer durch um zu sehen wer noch fehlte. Die Gruppe wuchs und wuchs – um 6.50 waren wir bereits komplett und machten uns vollbepackt auf den Weg zum zweitvordersten Wagen der für uns reserviert war.
Als der Zug um 7.15 mit etwas Verspätung losfuhr waren alle noch ziemlich müde. Die einen schliefen noch während andere Musik hörten oder sich miteinander unterhielten. Nach gut zwei Stunden Zugfahrt waren dann auch die letzten wach und es gab für alle Musik in allen möglichen Stilrichtungen.
Auf der Fahrt über den Gotthardpass gab es eine ungewollte, ca. 20minütige Pause. Der Zug fuhr einfach nicht mehr weiter und wir blieben mitten auf der Strecke stehen. Für Roger war klar, dass wir alle Anschlüsse verpassen und nicht rechtzeitig auf dem Zeltplatz ankommen würden.
In Bellinzona angekommen stiegen wir um nach Avegno. Dort stand dann zwar ein Bus, der allerdings nur einmal pro Stunde fuhr. So sassen wir fürs Erste am Bahnhof Avegno fest. Die einen kletterten auf den Stahlträgern herum, andere lagen in der Sonne. Aber alle hatten sich ein feines Glace gekauft und warteten geduldig.
Als der Chauffeur endlich kam war der Bus innerhalb kurzer Zeit mit den Mitgliedern von kletterplausch.ch und Passagieren eines weiteren Zuges zum Stossen voll. Der Chauffeur wurde natürlich wütend wegen unserer Verspätung – für die wir ja nichts konnten.
Mit rund 90 Minuten Verspätung trafen wir auf dem Zeltplatz ein. Zum Glück wurde unser Lager von einer Crew eingerichtet, die bereits am Freitag mit einem Bus und jeder Menge Material ins Tessin gefahren war. So standen bereits 4 grosse 8er Zelte. und auch Küchenmaterial und grosse Blachen wurden professionell aufgestellt.
Roger Informierte alle wo Sie die Zelte aufstellen sollten und schaute das jeder einen Schlafplatz hatte. Anschliessen wurde kurz mit allen Leitern gesprochen. Diese besammelten ihre Gruppen und schauten was Ihnen noch an Material fehlte.
Es waren 6 Gruppen mit total 9 Leitern, die in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden unterwegs waren. Vom Profi 7c Kletterer bis zum Anfänger gab es alles. Um ca. 13.30 Uhr trafen noch Beat und Livia ein und übernahm sofort Ihre Gruppen.¨
Von 14.00 bis 19.00 Uhr wurde rund um Pontebrolla und Avegno geklettert. Die Sonne brannte uns allen auf die Köpfe und bei Temperaturen von fast 28 Grad freute sich jeder auf ein kühles Bad in der Maggia.
Es gab ein sehr feines Nachtessen. Michaela zauberte uns ein Härdöpfelstock mit einer Fleischsauce und Salat - einfach der Hit! Das über dem offenen Feuer zubereitete Essen schmeckete so gut, es reichte kaum weil die Teilnehmer des Pfingstlager so viel assen. Am Ende waren nicht alle nicht 100%ig satt aber sehr glücklich.
Um Mitternacht erreichten auch noch Thomas, Jens und Ladina unser Lager.
Sonntag 23. Mai
Um 08.00 Uhr gab es Morgenessen. Die einen Gruppen hatten eine sehr lange Mehrseillängen-Route vor sich die Sie unbedingt machen wollten. 12 Seillängen mit rund 440 Metern Länge.
Einige begaben sich an die Pinoccio Platte mit 220 Metern Länge, andere eher an die einfacheren Einseil- bis einfachen Mehrseillängen routen. Bei fast 30 Grad wurde geklettert was das Zeug hielt. Am späteren Nachmittag war der Fels so extrem heiss, dass man kaum noch klettern konnte ohne sich zu verbrennen.
Beat und Livia machten mit ihrer Gruppe die ganz langen Routen, Kilian und Thomas machten 4 bis 6 Seillängen – teilweise mit Anfängern die das System noch nicht kannten. Roger machte mit seiner Gruppe die Pinocchioplatte – die restlichen Teilnehmer verteilten sich in den Klettergebieten.
Der Gruppe von Roger gingen die Getränke langsam aus und sie füllten sich die Trinkflaschen an einem Brunnen. Nach einer kurzen Wasserschlacht ging es dann weiter Richtung Zeltplatz.
Nach vielen einzelnen Routen oder Mehrseillängen wurde es bald wieder Abend und alle trafen sich wieder auf dem Zeltplatz und freuent sich schon auf das von Michaela gezauberte Abendessen.
Ein Teil der Gruppe badete nochmals, während andere Volleyball spielten. Michaela hatte zahlreiche Helfer beim Wenden von Würsten und Mais und Rüsten der verschiedenen Salate. Es gab auch solche die glücklich aber erschöppft in ihren Stühlen oder Seilsäcken herumsassen oder mit einem Navigationssystem und Koordinaten etwas kleines, verstecktes in einer kleinen Kiste suchten.
Das Essen war einmal mehr super! Es gab wieder sehr viel zu Essen, aber mit solch grossen Essern hatte niemand gerechnet. So musste mit Brot und anderem Essen ausgeholfen werden, dass alle satt wurden. Bis zur Bettzeit konnte sich jeder noch auf seine Weise erholen. am Strand wurde Musik gehört und ein grosses Feuer entfacht wo viele gemütlich rund herum sassen.
Montag 24. Mai
Roger machte mit Helfern die Runde und schüttelte jeden aus dem Zelt: vor dem Morgenessen mussten alle Zelte leer und alles Gepäck gepackt sein.
Nach dem Morgenessen mussten wir so nur noch die Zelte abbauen. Roger informierte uns, dass eine Klettergruppe den Pendel machen möchte und andere Abseilen sollten. Beat, Kilian, Livia und Stephan gingen schon einmal vor um alles einzurichten und zu testen.
Roger schaute auf dem Zeltplatz, dass rechtzeitig um 11.00 Uhr alles eingepackt und aufgeräumt war. Kurze Zeit später liefen alle in Richtung alte Eisenbahnbrücke. Dort angekommen sprangen schon die ersten mit einem Pendel von der Brücke, es sah schlimmer aus als es war! Roger überprüfte die Konstruktion mit Beat und gab nach seinem Sprung die Brücke frei.
Beim Pendel braucht es etwas Mut um oben loszulassen, um sofort (ohne freien Fall) am Sicherungs- und Notfallseil im Pendel zu hängen. Gesichert an einem Fixseil ging es über das Brückengeländer und einen Stahlträger bis zum Leiter der alle mit zwei Seilen befestigte. Anschliessend musste nur noch nach hinten abgesprungen werden.
Nach 2 Sekunden war der Spuk vorüber und es pendelte hin und her. Neben dem Pendel gab es auch eine Abseilstelle die rund 25 Meter hinunter ging. Einige versuchten diese 25 Meter mit zwei Prusik hinauf zu kommen. Oben angekommen waren sie aber total erschöpft vor Anstrengung.
Immer wieder wurde gependelt und laut „gekreischt“. Um 15.30 Uhr beendete Roger den Pendel. Alles wurde abgebrochen, zusammengeräumt und zurück auf den Zeltplatz gebracht. Einige sprangen noch rasch in die Maggia um sich abzukühlen, kamen aber sofort wieder zurück um alles ausgeliehene Material zurückzugeben.
Der Zeltplatz wurde noch aufgeräumt. Dann verliessen wir den Piccolo Paradiso für dieses Jahr und sagten Tschau bis nächstes Jahr wieder an Pfingsten…
Der Bus kam ausnahmsweise und zu unserer Überraschung pünktlich.
Roger bekam eine SMS, dass der zweitvorderste Wagen in Bellinzona für uns reserviert sei. Es war jedoch der letzte Wagen und so gab es noch einen Sprint mit vollem Gepäck als die Durchsage im Lautsprecher kam. Der Zug fuhr direkt nach Zürich HB und von dort machten sich alle individuell auf den Heimweg.
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